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Rückhalt

Soforthilfe

Du bist nicht allein.

Wenn dir etwas passiert ist oder du dich unwohl fühlst: Es ist okay, Hilfe zu holen. Hier findest du die wichtigsten Nummern, unseren Verhaltenskodex und Anlaufstellen für danach.

Bei akuter Gefahr — zuerst anrufen

112

Medizinischer Notfall, Feuerwehr — europaweit, kostenlos.

110

Polizei bei akuter Gefahr, Gewalt oder Bedrohung.

Wenn du uns vor Ort triffst

  1. 01

    Bring dich in Sicherheit

    Geh dahin, wo du dich sicherer fühlst — zu Freund:innen, zu Personal oder zu unserer Anlaufstelle.

  2. 02

    Sprich uns an

    Die Awareness-Crew ist erkennbar (Westen/Buttons). Du musst nichts erklären, was du nicht willst.

  3. 03

    Du entscheidest

    Reden, Pause, Begleitung, Polizei oder einfach in Ruhe gelassen werden — du gibst das Tempo vor.

Verhaltenskodex

So gehen wir miteinander um

  • Kein Ja ist kein Ja. Konsens gilt immer und ist jederzeit widerrufbar.
  • Frag, bevor du anfasst, fotografierst oder dich aufdrängst.
  • Queerfeindlichkeit, Rassismus, Sexismus, Ableismus & Co. haben hier keinen Platz.
  • „Nein“ und „Stopp“ werden sofort akzeptiert — ohne Diskussion.
  • Pass auf andere mit auf. Wegschauen ist keine Option.

Anlaufstellen für danach

Diese bundesweiten Stellen sind kostenlos und vertraulich erreichbar. Regionale und queer-spezifische Beratung ergänzen wir laufend für jeden Einsatzort.

Telefonseelsorge

0800 111 0 111 · 0800 111 0 222

Rund um die Uhr, anonym, bei seelischen Krisen.

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“

116 016

24/7, kostenlos, mehrsprachig, auch für Angehörige.

Queeres Anti-Gewalt-Projekt

Wird regional ergänzt

z. B. MANEO (Berlin) und lokale Projekte am jeweiligen Einsatzort.

Sexuelle Gesundheit & Beratung

Wird regional ergänzt

Checkpoints, Aidshilfen und Beratung zu Chemsex/Substanzkonsum.

Hinweis: Diese Liste ist ein erster Stand des Konzepts. Vor jedem Einsatz hinterlegen wir die geprüften lokalen Kontakte.