Haltung
Awareness ist kein Security.
Awareness-Arbeit bedeutet, achtsam und parteiisch für die Menschen in einem Raum da zu sein. Es geht nicht um Kontrolle, Einlass oder Hausrecht — sondern darum, dass sich alle sicherer fühlen können und Betroffene nicht allein bleiben.
Der Unterschied, der alles ausmacht
Security sorgt für Ordnung und schützt eine Veranstaltung. Awareness schützt Menschen — und stellt sich dabei klar auf eine Seite: die der Person, der etwas passiert ist.
Wir bewerten nicht, ob etwas „schlimm genug“ war. Wir hören zu, glauben und fragen: Was brauchst du jetzt? Manchmal ist das ein ruhiger Ort und ein Glas Wasser. Manchmal ist es Begleitung nach Hause. Manchmal ist es, dass jemand mit einer Person spricht, die übergriffig war.
Die Prinzipien im Detail
- 01
Definitionsmacht
Betroffene bestimmen selbst, was ein Übergriff war. Wir stellen das nicht in Frage.
- 02
Parteilichkeit
Wir stehen an der Seite der betroffenen Person — nicht „neutral“ dazwischen.
- 03
Vertraulichkeit
Was du uns erzählst, bleibt bei uns. Nichts passiert über deinen Kopf hinweg.
- 04
Freiwilligkeit
Hilfe ist ein Angebot, kein Zwang. Du entscheidest, was als Nächstes passiert.
- 05
Keine Schuldfrage
Wir fragen nicht, was du anhattest oder warum du da warst. Schuld trägt nie die betroffene Person.
Gut zu wissen
Du musst nichts „beweisen“. Wenn du dich unwohl fühlst, ist das Grund genug, uns anzusprechen.
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